Was ist Claude — und was nicht?
Claude ist eine KI von Anthropic. Was sie kann, wo ihre Grenzen liegen und wann sie für Mittelständler interessant wird.
Claude ist die KI von Anthropic — einer Firma, die 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet wurde. Das Besondere: Anthropic legt seit Anfang an starken Fokus auf Sicherheit und Verlässlichkeit der KI-Antworten.
Was Claude besonders gut kann
- Längere Texte verstehen und zusammenfassen
- Strukturierte Antworten auf komplexe Fragen geben
- Drafts schreiben, die wenig Korrektur brauchen
- Zwischen mehreren Perspektiven abwägen
Wo Claude an Grenzen stößt
- Rechnen mit großen Zahlen (Mathe besser an Excel auslagern)
- Aktuelle Informationen ohne Internet-Anbindung
- Garantierte Faktentreue ohne menschliche Prüfung
- Bilder und Sprache erzeugen (Claude kann nur Text)
Praktischer Einsatz im Mittelstand
In den meisten KMU sind die wertvollsten Anwendungen unspektakulär: E-Mail-Drafts, Meeting-Notizen, Standard-Anfragen-Beantwortung. Genau hier zeigt Claude seine Stärken — verlässlich, schnell, mit gleichbleibender Qualität.
Häufige Fragen
Was kostet Claude? +
Eine kostenlose Variante über claude.ai existiert. Für intensive Nutzung gibt es kostenpflichtige Tarife ab etwa 18 Euro pro Person und Monat. Bei API-Nutzung wird pro verbrauchter Tokenmenge bezahlt.
Ist Claude besser als ChatGPT? +
Beide haben Stärken und Schwächen. Claude wird oft als sorgfältiger und kontextsensitiver beschrieben, ChatGPT hat stärkere Tool-Integration. Im Mittelstand kommt es weniger auf das beste Modell an als auf die richtige Anwendung.
Wo werden meine Daten verarbeitet? +
Anthropic-Server stehen primär in den USA. Für Unternehmensnutzung gibt es Zero-Data-Retention-Optionen, bei denen Eingaben nicht zum Training verwendet und nicht dauerhaft gespeichert werden.